Dienstag, 3. Mai 2011

take me to wonderland

Der zweite Tag Schule ist vorbei und ich fühle mich verloren. Ich falle in ein Loch. Tief hinein ins dunkle Ungewisse. Ich greife nach etwas. Verzweifelt an irgendwas, was mich festhalten könnte und mich nach oben ans Tageslicht zieht. Da sehe ich es, eine Hand. Sie kommt näher zu mir. Ich greife sie und mein Gesicht strahtl vor Freude. Ich werde erlöst. Doch, die Hand zieht nicht. Sie wird lockerer und lockerer. Ich versuche sie zu halten, ich will nicht dass sie mich loslässt und ich wieder hinunterfalle. Ich kann es nicht verhinder, sie lässt mich los und ich stürtze. Mein Herz erfriert innerhalb von Sekunden zu einem Eisblock. Die Stiche in meinem Bauch werden immer mehr bis ich schließlich so gut wie bewusstlos bin. Ich öffne die Augen. Der Stuhl, auf dem ich sitze, ist kalt. Meine Augen werden unerwartet schwer. Vor mir sehe ich meinen Klassenraum mit meinen föhlichen Mitschülern. Sie toben wie die Kinder und schreien vor Aufgelassenheit. Meine "Freundinnnen" sind bereits in der Pausenhalle. Gut so, ich will nicht, dass sie sehen dass ich alleine bin. Nach 3 Minuten ist die Klasse leer. Ich bin zurück geblieben. Wie immer! Ich sitze an meinem Tisch und mir ist zu heulen zumute. Ich lasse den Kopf auf meinem Platz sinken. Es tut so verdammt weh. Ich höre Schritte. Es ist die mollige aber liebenswerte Saskia. Eiegtnlich will ich allein sein aber ihre Anwesenheit ist tröstent. Meine "Freundinnen" hänseln sie wegen ihrer nicht perfekten Figur und ihrer Kleidung. Ich mag sie wirklich sehr. Sie fragt mich, was ich hier tue und warum ich nicht draussen bin. Ich schlucke. Was sollte ich nur sagen? Ein kurzes Lächeln und sie verschwindet im Flur. Mein trauriger Blick schneidet mir in die Seele, dann lass ich meinen Kopf wieder sinken und träume von meiner perfekten Welt.